Abtretung Lebensversicherungen

Zur kurzfristigen Überbrückung kann eine Lebensversicherung als Sicherstellung für einen Kredit durchaus ohne Nachteile abgetreten werden. In einigen Fällen ist es auch möglich, dass die Lebensversicherung nicht abtretbar ist. Wenn es sich um eine Kapital-Lebensversicherung handelt, ist es möglich, dass die Abtretung Lebensversicherung nicht akzeptiert wird, weil oder wenn es sich um ein Fonds-Produkt handelt. Dann ist für den Kreditgeber das Risiko zu groß, dass die Aktien an Wert verlieren. Im schlimmsten Fall muss der Gläubiger sogar damit rechnen, dass ein Totalverlust eintritt. Daher wird die Abtretung von Kapital-Lebensversicherungen vor allem bei Hypothekarkrediten abgelehnt.

Des weiteren gibt es einige Altersvorsorgeprodukte, nie ebenfalls nicht abtretbar sind. Dazu zählen sämtliche staatliche Produkte zur Altersvorsorge, wie zum Beispiel Riester-Rente oder die Rürup-Rente.

Bei der Abtretung Lebensversicherung sollten sich die Versicherungsnehmer vor allem über die steuerlichen Auswirkungen informieren, denn die Abtretung kann mit steuerlichen Nachteilen verbunden sein. Eine Ausnahme bilden die „Selbstnutzer“. Wenn eine Immobilie selbst genutzt wird, für die die Lebensversicherung als Sicherstellung abgetreten wird, entstehen keine steuerlichen Nachteile. Werden die Kreditkosten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten steuerlich geltend gemacht, muss man mit steuerlichen Einbußen rechnen. Anders ist dies, wenn mit dem Darlehen Wirtschaftsgüter angeschafft oder hergestellt werden, mit welchen man laufende Einkünfte erzielen kann. In diesem Fall entstehen ebenfalls keine steuerlichen Nachteile durch die Abtretung der Lebensversicherung.

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